Möbelexporte nach Russland sind im März eingebrochen

Die deutschen Möbelausfuhren haben im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahr um 11,8 % auf 2,139 Mrd € zugelegt. Der Krieg in der Ukraine hat sich vor allem bei den Ausfuhren nach Russland bemerkbar gemacht, die im März um 37 % eingebrochen sind; im Februar hatten die deutschen Möbelhersteller bei den Russlandexporten noch ein Plus von 20 % verzeichnet. Kumuliert über das gesamte erste Quartal sind die Lieferungen in den russischen Markt im Vorjahresvergleich noch um 1,3 % auf 18,6 Mio € gestiegen.

Die Ausfuhren in das wichtigste Abnehmerland Frankreich haben sich um 5,4 % auf 349,5 Mio € erhöht. Die Exporte in die Schweiz (+12,2 % auf 312,1 Mio €) und Niederlande (+11,5 % auf 231,7 Mio €) haben sogar zweistellig zugelegt, während die Ausfuhren nach Österreich um 1,6 % auf 235,6 Mio € nachgegeben haben.

Die deutschen Möbeleinfuhren sind im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahr um 19,6 % auf 2,900 Mrd € gestiegen. Dabei haben die Importe aus den beiden wichtigsten Lieferländern China (+38,3 % auf 985,5 Mio €) und Polen (+13,7 % auf 738,5 Mio €) im Vorjahresvergleich deutlich zugenommen. Die Einfuhren aus dem drittgrößten Lieferland Italien blieben mit 108,1 Mio € dagegen auf dem Vorjahresniveau.

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