Möbelhandel in Österreich hat Umsatzminus verzeichnet

Der österreichische Möbeleinzelhandel hat im Juli im Vergleich zum Vorjahresmonat einen nominalen Umsatzrückgang von 1,1 % verzeichnet. Nach Angaben des Marktforschungsinstituts KMU Forschung Austria ist der reale Rückgang mit 3,3 % noch höher ausgefallen. Von den im Rahmen der monatlichen Konjunkturerhebung befragten Unternehmen haben mehr als die Hälfte ein Umsatzminus gemeldet, 28 % haben den Vorjahresumsatz und 20 % einen Zuwachs erreicht. Die Anzahl der Verkaufstage sind im Juli gegenüber dem Vorjahresmonat zwar mit 26 Tagen stabil geblieben, allerdings gab es in diesem Jahr einen Verkaufssamstag weniger. Die durchschnittliche Anzahl der Kunden im österreichischen Möbeleinzelhandel hat um 2,4 % abgenommen.

Kumuliert über die ersten sieben Monate ist ein nominales Umsatzplus von 1,8 % aufgelaufen. Real lag der Möbelhandelsumsatz aber um 0,8 % unter dem Niveau des Vorjahreszeitraum.
Für die Geschäftstätigkeit in den kommenden drei Monaten gehen rund zwei Drittel der befragten Betriebe von einem stabilen Verlauf aus. 29 % rechnet mit einer Verbesserung des Geschäfts und nur 6 % mit einer Verschlechterung.

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