Möbelhersteller legen Fokus weiter auf stationären Handel

In der Möbelindustrie ist der Online-Direktvertrieb noch immer nicht sehr weit verbreitet. Im Rahmen einer aktuellen Studie des ECC Köln in Zusammenarbeit mit Commerce Connector wurden die Websites der zehn Möbelhersteller Nobilia, Alno, Häcker, Nolte, Hülsta, Hettich, Himolla, Optifit, Wellemöbel und Rauch untersucht und festgestellt, dass keines der zehn Unternehmen einen eignen Online-Shop betreibt. Auch verweist keine der untersuchten Websites auf alternative Online-Shops.

Somit konnten im Vergleich zu den Ergebnissen der Markenmonitorstudie aus dem Jahr 2013 keine Veränderungen registriert werden. Der Vertriebsfokus der untersuchten Webauftritte liegt weiterhin auf dem stationären Handel. Alle Websites liefern Informationen, wo ihre Produkte vor Ort erhältlich sind. Bei sechs der zehn Hersteller sind Links zur Website entsprechender Händler in die stationäre Händlersuche integriert. Somit wird zumindest indirekt auf potentielle Online-Bezugsquellen verwiesen. Es gibt jedoch Unterschiede, was die Besucherfreundlichkeit bei der Suche nach stationären Geschäften betrifft. So muss bei den Webauftritten von Optifit und Häcker erst ein Kontaktformular ausgefüllt werden. Rauch, Hettich, Hülsta, Himolla, Nolte und Wellemöbel liefern die Kontaktdaten dagegen mit Hilfe einer interaktiven Karte. Drei Hersteller haben zudem eine automatische Standorterkennung integriert. Hülsta und Rauch zeigen außerdem an, welche Sortimente der jeweilige Händler führt. Auf keiner der Websites gibt es die Möglichkeit, Beratungstermine vor Ort zu vereinbaren oder die Verfügbarkeit der Produkte selbst zu prüfen.

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