Onlinebestellungen nicht mehr auf Kleinmöbel beschränkt

Der Onlinehandel mit Möbeln ist nicht nur auf Kleinmöbel und -teile beschränkt; vielmehr wird inzwischen die gesamte Produktpalette der Möbelbranche einschließlich Sitzmöbeln und Schränken über das Internet bestellt. Zu diesem Ergebnis ist der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland (Bevh) in seiner Studie zum Sendungsaufkommen in Deutschland 2013 gekommen. Möbel und Dekoration machten demnach 3 % des gesamten Sendungsvolumens im B2C-Geschäft aus. Der Bevh sieht die Lieferung bis vor Ort als einer der Gründe, die für den Onlinemöbelhandel – insbesondere mit sperrigen Möbeln – sprechen. Haushaltswaren und –geräte kamen auf 5 % des Gesamtsendeaufkommens. Die stärksten online bestellten Warengruppen waren nach wie vor Bekleidung (21 %), Bücher (17 %), Bild- und Tönträger (9 %) sowie Unterhaltungselektronik (7 %). Im vergangenen Jahr wurde mit dem traditionellen Versandhandel sowie dem E-Commerce ein Umsatz von 48,3 Mrd € umgesetzt. Davon entfielen 39,1 Mrd € allein auf den E-Commerce. Insgesamt 1,1 Mrd Sendungen gingen an private Kunden, 790 Mio Sendungen wurden im Rahmen des B2B-Geschäfts verschickt.

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