Sonstige Möbel: Juli-Umsatz liegt um 3,2 % unter Vorjahr

Der Gesamtumsatz der Hersteller sonstiger Möbel hat im Juli um 3,2 % auf 537,6 Mio € abgenommen. Laut den monatlich vom VdDW aufbereiteten Zahlen des Statistischen Bundesamtes hat der Inlandsumsatz dabei um 2,1 % auf 360,2 Mio € abgenommen. Der mit -5,2 % auf 177,4 Mio € stärkere Rückgang im Export ist ausschließlich auf die schwache Entwicklung außerhalb der Eurozone zurückzuführen; innerhalb des Währungsraumes konnte sogar ein leichtes Plus von 0,6 % auf 94,9 Mio € erreicht werden.

Kumuliert über die ersten sieben Monate hat der Gesamtumsatz um 12,8 % auf 3,563 Mrd € nachgegeben. Davon entfielen 2,456 Mrd € auf den deutschen Markt (-10,3 %) und 1,106 Mrd € auf die Aktivitäten im Ausland (-17,9 %) bzw. 582,8 Mio € auf die Eurozone (-13,3 %).
In den einzelnen Monaten des ersten Halbjahres hatte der Gesamtumsatz durchweg nachgegeben. Nach Rückgangsraten im mittleren einstelligen Prozentbereich im Januar (-5,0 %), Februar (-4,7 %) und März (-7,2 %) waren die Umsätze im April und Mai Corona-bedingt um -37,4 % bzw. -29,2 % eingebrochen. Im Juni hatte sich das Minus dann auf bereits auf 2,2 % reduziert.
Das Segment umfasst neben Wohn-, Ess- und Schlafzimmermöbeln (30 %) auch Möbelteile (40 %), Möbel aus anderen Materialien (13 %), Kleinmöbel (10 %) sowie nicht gepolsterte Sitzmöbel (7 %).

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