Tische/Stühle: Auftragseingang nochmals gesunken

Die Nachfrage aus dem In- und Ausland bei den deutschen Herstellern von Tischen, Stühlen und Speisezimmermöbeln hat sich im Juli im Vergleich zu den Vormonaten nochmals abgeschwächt. Insbesondere die letzten zwei bis drei Wochen verliefen schlecht. Der Auftragseingang lag im Juli unter dem ohnehin schon niedrigen Vorjahresniveau. Nach Einschätzung der Hersteller ist die Besucherfrequenz im Handel, speziell bei Großflächenanbietern, in den vergangenen Wochen gering ausgefallen. Dies wird seitens der Hersteller auf das sommerliche Wetter seit Anfang Juli sowie auf die Urlaubszeit zurückgeführt. Allerdings fällt die Zahl der Besucher im Möbelhandel in den Sommermonaten immer geringer aus. Selbst Aktions- und Werbeware konnte den Auftragseingang nicht ankurbeln. Eine Ausnahme bildet zumindest teilweise der SB- und Discountbereich. Hier konnten Hersteller vereinzelt einen im Vergleich zum Vorjahr höheren Auftragseingang verzeichnen. Die zunächst kurzfristig erwartete Nachfragebelebung in Folge der Hochwasserschäden im Osten und Süden Deutschlands wird nun erst zu einem späteren Zeitpunkt erwartet. Zunächst müssen die Betroffenen in notwendige Sanierungs- und Renovierungsarbeiten investieren, bevor wieder finanzielle Mittel für den Kauf von Möbeln zur Verfügung stehen.

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