Uneinheitliche Entwicklung bei Kinder-/Jugendmöbeln

Der Auftragseingang bei den deutschen Herstellern von Baby-, Kinder- und Jugendmöbeln hat sich im Februar und im bisherigen Verlauf des Monats März uneinheitlich entwickelt. Einerseits berichten einige Unternehmen über eine teilweise weit unter Vorjahr liegende Auftragsentwicklung, vor allem bei Kindermöbeln. Dagegen liegen die Auftragseingänge anderer Unternehmen zumindest auf stabilem Niveau oder leicht über Vorjahr. Dabei hat sich das Babysegment besonders im Februar positiv entwickelt und lag vereinzelt deutlich über Vorjahr; im Kinder- und Jugendzimmersegment ist die Auftragslage zumindest stabil gewesen. Im März hat sich die Nachfrage nach Babymöbeln dagegen abgeschwächt; im Kindermöbelsegment ist von einer stabilen Auftragssituation berichtet worden. Hingegen haben einige Unternehmen vor allem im Bereich Junges Wohnen positive Entwicklungen sowohl im Februar als auch im März verzeichnen können. Dabei handelt es sich jedoch oftmals nicht um klassische, ganzheitliche Jugendzimmer, sondern vielmehr um Einzelmöbel und Möbel mit Jugendcharakter. Diese Entwicklung spiegelt die sich seit mehreren Jahren vollziehende Veränderung im Kaufverhalten wider. So entscheiden sich viele Konsumenten zunehmend gegen eine Komplettlösung. Bezüglich der Warengruppen scheint sich die Nachfrage nach Schränken, Betten und Schreibtischen überwiegend positiv zu entwickeln. Der Absatz von Stauraumprodukten wie Kommoden und Vitrinen war dagegen größtenteils rückläufig.

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