VDM will Möbel-Mittelstand im Exportausbau unterstützen

Der VDM hat am Mittwoch die erste Sitzung des neuen Arbeitskreises Export in den Räumen der Koelnmesse in Köln abgehalten. Nach Einschätzung von VDM-Geschäftsführer Jan Kurth ist der Anteil der gesamten deutschen Möbelproduktion, der aktuell ins Ausland exportiert wird, mit 30 % noch zu gering. Vor dem Hintergrund des schwierigen Inlandsmarktes müssten sich Möbelhersteller ein zweites Standbein im Export aufbauen. Auf der Sitzung des Arbeitskreises Export wurden daher zukunftsträchtige Märkte analysiert, Potenziale erläutert sowie Tipps und Ratschläge für den Auf- und Ausbau von Exportaktivitäten gegeben.

Der VDM hat zudem einen Export-Leitfaden veröffentlicht, der neben Daten zum weltweiten Möbelkonsum sowie Außenhandelszahlen der deutschen Möbelindustrie auch Informationen über mögliche Anlaufstellen zur Unterstützung beim Aufbau eines Auslandsgeschäfts, über bedeutende weltweite Möbelmessen sowie über Förderungsmöglichkeiten enthält. Außerdem sind in dem Leitfaden auch Informationsquellen zu den Themen Zolltarife, Außenhandelsdokumente, Transport und Lieferbedingungen sowie Ein- bzw. Ausfuhrbestimmungen aufgeführt. Der Leitfaden ist unter www.moebelindustrie.de abrufbar.
In weiteren Sitzungen des Arbeitskreises Export sollen nun konkrete Möglichkeiten beispielsweise für gleichgesinnte Kleingruppen, spezielle Segmente oder ein Besuch bestimmter Zielmärkte organisiert werden. Einen genauen Termin für die nächste Sitzung hat der VDM noch nicht bekanntgegeben.

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