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Auch Westwing-Lieferkette durch Corona beeinträchtigt

19.03.2020 − 

Während sich die Corona-Krise nach Angaben der Westwing Group bislang kaum auf die Umsatzentwicklung des Onlinemöbelhändlers ausgewirkt hat, ist die Lieferkette inzwischen durch Verzögerungen bei den aus China kommenden Lieferungen beeinträchtigt. Dies betrifft vor allem Eigenmarken und Private Label-Produkte. Auch verschiedene Lieferungen von externen Lieferanten verzögern sich mittlerweile. Westwing verfügt nach eigenen Angaben zwar über Puffer bei den Lagerbeständen, schließt Engpässe in der Warenversorgung für die Zukunft aber nicht aus.

Laut den heute veröffentlichten vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2019 hat Westwing im vierten Quartal einen Umsatzzuwachs von 12 % auf 88 Mio € erzielt. im DACH-Raum ist Westwing mit einer Steigerung von 18 % auf 52 Mio € deutlich stärker gewachsen als im Geschäftsbereich „International“, in dem 36 Mio € und damit ein Plus von 5 % erwirtschaftet wurden. Die Anzahl der aktiven Westwing-Kunden ist um 2 % auf 949.000 gestiegen. Der durchschnittliche Bestellwert hat dagegen leicht um 1 % auf 121 € abgenommen.

Bis auf das bereinigte EBITDA sind alle weiteren Ergebniskennzahlen im vierten Quartal negativ ausgefallen. Das bereinigte EBITDA hat sich um 1 Mio € auf 3 Mio € verbessert.

Das Gesamtjahr 2019 hat Westwing mit einen Umsatz von 267 Mio € (+5 %) abgeschlossen. Die Ergebniskennzahlen haben sich allesamt verschlechtert. Das Periodenergebnis ist mit -39 Mio € tiefer in die Verlustzone gerutscht, nach -2 Mio € im Gesamtjahr 2018.

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