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Conforama hat sich mit Gewerkschaften geeinigt

19.11.2019 − 

Die französische Möbelhandelskette Conforama und die Gewerkschaften FO, CFDT und CGC-CFE haben sich am 15. November nach insgesamt elf Verhandlungsrunden auf einen Sozialplan für die von den geplanten Stellenstreichungen betroffenen Mitarbeiter geeinigt. Die Gewerkschaft CGT, die die meisten Conforama-Mitarbeiter vertritt, hat den Sozialplan hingegen nicht genehmigt. Der Plan sieht laut gleichlautenden französischen Medienberichten unter anderem eine Abfindung eines 1,1-monatigen Gehalts pro Jahr der Betriebszugehörigkeit für diejenigen Mitarbeiter vor, die das Unternehmen nicht freiwillig verlassen wollen. Der Betrag wird zusätzlich zur konventionellen Abfindung gezahlt und ist durch eine Obergrenze von 140.000 € gedeckelt. Hierbei handelt es sich laut den Zeitungsberichten um eine Regelung, die über die gesetzlichen Vorgaben hinausgeht. Darüber hinaus wird Mitarbeitern von 59 Jahren und mehr eine Vorruhestandsregelung angeboten. Die Angestellten dieser Altersgruppe, die Conforama freiwillig verlassen, erhalten drei Jahre vor ihrer Pensionierung noch 65 % ihres Gehalts.

Conforama hatte im Juli angekündigt, im Rahmen einer Restrukturierung 2020 insgesamt 1.900 von rund 9.000 Arbeitsplätzen in Frankreich streichen zu wollen. Zudem sollen 32 Conforama-Filialen und zehn Standorte der Vertriebsschiene „Maison Dépôt“ im Heimatmarkt geschlossen werden.

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