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DFS Furniture hat hohes Vorjahresniveau verfehlt

10.03.2020 − 

Nach dem Anstieg um 3,5 % im Geschäftsjahr 2018/2019 hat der britische Polstermöbelhersteller und -händler DFS Furniture im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2019/2020 ein Umsatzminus von 5,7 % auf 488,0 Mio £ netto verzeichnet. Hierbei liegt nach Unternehmensangaben ein hoher Vorjahreswert zugrunde, der aufgrund zeitlicher Verschiebungen von Polstermöbelkäufen vom Sommer in den Herbst hinein entstanden war und nicht wieder erreicht werden konnte. Sowohl in Großbritannien (-5,6 %) als auch in Kontinentaleuropa (-9,5 %) musste DFS Furniture im Berichtszeitraum Rückgänge verbuchen. Der Brutto-Onlineumsatz ist dagegen um 4,5 % auf 117 Mio £ gestiegen. Die operativen Ergebniskennzahlen haben sich lediglich unter Anwendung des neuen Rechnungslegungsstandards IFRS 16 im Vergleich zur Vorjahresperiode verbessert. Nach dem bisher verwendeten IAS 17 haben sowohl das EBITDA (-25,8 % auf 41,5 Mio £) als auch das operative Ergebnis (-37,4 % auf 25,4 Mio £) nachgegeben. Der Nettogewinn hat sich auf 15,7 Mio £ (-43,5 %) verringert.

Das zweite Halbjahr des Geschäftsjahres 2019/2020 hat nach Unternehmensangaben mit einem Zuwachs im Auftragseingang begonnen. Zuletzt sei allerdings eine abnehmende Kundenfrequenz in den firmeneigenen Filialen zu beobachten gewesen. Aufgrund der weiteren Ausbreitung des Coronavirus ist es laut DFS Furniture nicht absehbar, wie sich der weitere Geschäftsverlauf gestalten wird. Derzeit rechnet das Unternehmen aufgrund des Virus lediglich mit kurzfristigen Verschiebungen von Käufen seitens der Kunden anstelle eines gänzlichen Verzichts auf Investitionen in Polstermöbel. In der Beschaffung sind die Lieferzeiten der aus China bezogenen Fertigware aktuell um zwei bis drei Wochen verlängert. DFS Furniture ist zuversichtilch, dass der in China virusbedingt entstandene Produktionsrückstand in Kürze wieder aufgeholt werden kann. Neben der eigenen Polstermöbelproduktion bezieht DFS Furniture zudem Fertigmöbel von Lieferanten aus Kontinentaleuropa und Großbritannien.

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