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Bestellwert bei Home24 hat im ersten Quartal abgenommen

29.05.2019 − 

Der durchschnittliche Wert einer Bestellung beim Onlinemöbelhändler Home24 hat im ersten Quartal um 7 % auf 259 € nachgegeben und damit das Umsatzwachstum gebremst. Sowohl in Europa (-4 %) als auch in Lateinamerika (-8 %) mussten Rückgänge beim durchschnittlichen Auftragswert hingenommen werden. Aufgrund der höheren Anzahl an Bestellungen (+22 %) und aktiven Kunden (+21 %) konnte der Unternehmensumsatz dennoch um 10 % auf 93,2 Mio € ausgebaut werden. Vom Gesamtumsatz entfielen 71,0 Mio € auf Europa und 22,2 Mio € auf die im Geschäftsbereich „LatAm“ zusammengefassten Aktivitäten in Brasilien. In Europa ist Home24 in Deutschland, Frankreich, Österreich, den Niederlanden, der Schweiz, Belgien und Italien aktiv.

Die Vertriebskosten haben sich aufgrund höherer Aufwendungen für Marketingmaßnahmen insbesondere zur Neukundengewinnung auf 52,9 Mio € erhöht. Außerdem haben die Eröffnung und die Anlaufphase des neuen Logistikstandorts in Halle/Saale und der Outlets in Köln und Neu-Ulm vorübergehend zu einem Anstieg der Fulfillmentkosten geführt. Entsprechend der höheren Kosten hat sich das EBIT von -12,9 Mio € auf -23,3 Mio € verschlechtert. Das bereinigte EBITDA lag bei -14,9 Mio €, nach -5,1 Mio € im Vorjahreszeitraum. Insgesamt ist im ersten Quartal ein Fehlbetrag von -24,1 Mio € aufgelaufen.

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