|  
Möbelhandel» weitere Meldungen

Home24 hat Umsatz gesteigert und EBITDA verbessert

14.05.2020 − 

Der Onlinemöbelhändler Home24 hat im ersten Quartal 102,6 Mio € und damit 10 % mehr als im Vorjahreszeitraum umgesetzt. Währungsbereinigt belief sich das Plus auf 14 %. In den sieben europäischen Märkten Deutschland, Frankreich, Österreich, Niederlande, Schweiz, Belgien und Italien hat sich der Umsatz um 11 % auf 79,1 Mio € erhöht. Im Geschäftsbereich „LatAm", der die Aktivitäten der Marke „Mobly" in Brasilien umfasst, wurde ein Plus von 6 % auf 23,5 Mio € verzeichnet.

Das bereinigte EBITDA hat sich im Berichtszeitraum zwar um 11,4 Mio € verbessert, lag mit -3,5 Mio € aber weiterhin im negativen Bereich. Während im Segment LatAm mit -0,2 Mio € ein nahezu ausgeglichenes Ergebnis erreicht werden konnte, entfiel der Großteil des bereinigten EBITDA-Verlustes mit -3,3 Mio € auf Europa. Die bereinigte EBITDA-Marge lag bei -3 % gegenüber -16 % im Vorjahresquartal.

Nachdem sich die Ausbreitung des Coronavirus im ersten Quartal zunächst vor allem auf die Beschaffungsprozesse und Lieferketten in Europa, Brasilien und Asien ausgewirkt hat, musste Home24 in der zweiten Märzhälfte auch seine neun stationären Filialen im DACH-Raum und zehn Stores in Brasilien schließen. Bis auf die Ladengeschäfte in Brasilien konnten mittlerweile alle Standorte den Betrieb wieder aufnehmen.

Für das zweite Quartal geht Home24 von einem positiven bereinigten EBITDA aus. An der Anfang April im Hinblick auf die Corona-Krise leicht angepassten Prognose für das Gesamtjahr 2020 hält das Unternehmen fest. So rechnet der Konzern weiterhin mit einem Umsatzwachstum von 10-20 % und einer bereinigten EBITDA-Marge von +2 % bis -2 %. Home24 weist allerdings darauf hin, dass die Prognose auf der aktuellen Informationslage basiert. Bislang nicht absehbare Effekte auf die Umsatzerlöse und das bereinigte EBITDA werden nicht berücksichtigt.

Diesem Artikel zugeordnete Schlagworte:

zurück − Wayfair: EBITDA-Verlust hat sich erneut ausgeweitet

Ikea hat auch in Belgien und der Schweiz wieder geöffnet  − vor