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Ikea-Einzelhandelsumsatz hat um 3,6 % zugelegt

10.10.2017 − 

Der Einzelhandelsumsatz des schwedischen Ikea-Konzerns hat sich im Geschäftsjahr 2016/2017 (31. August) um 3,6 % auf 34,1 Mrd € erhöht. Bereinigt um Währungseffekte wurde ein Plus von 3,8 % erreicht.

Dabei wurde der Vorjahreswert allerdings um den Verkauf des Großhandelsgeschäfts bereinigt, auf das 2015/2016 noch ein Umsatz von 1,3 Mrd € entfallen war. Ursprünglich war der Einzelhandelsumsatz für das vorangegangene Geschäftsjahr mit 34,2 Mrd € angegeben worden. In der Mitteilung von heute weist Ikea für 2015/2016 einen Einzelhandelsumsatz von 32,9 Mrd € aus.

Aktuell betreibt Ikea 355 Einrichtungshäuser in 29 Ländern. Mit der Eröffnung einer Filiale in Belgrad Anfang August ist das Unternehmen neu in den serbischen Markt eingetreten. Im vergangenen Geschäftsjahr hat Ikea insgesamt 13 neue Filialen eröffnet. Nach eigenen Angaben hat sich der Konzern 2016/2017 auf die Verbesserung des Kundenangebots konzentriert und neue Einrichtungshausformate, kürzere Lieferzeiten und verbesserte Distributionslösungen eingeführt. Ende September hat Ikea zudem bekanntgegeben, die US-amerikanische On Demand-Plattform TaskRabbit übernehmen zu wollen. TaskRabbit vermittelt Arbeitskräfte für Alltagstätigkeiten wie den Möbelaufbau, Umzugsarbeiten, allgemeine Handwerkertätigkeiten und Renovierungsarbeiten. Das Closing wird für Oktober erwartet.

Ziel von Ikea ist es außerdem, bis 2020 genauso viel Energie zu produzieren, wie im Rahmen der betrieblichen Aktivitäten verbraucht wird. Die Anzahl der von Ikea betriebenen Windturbinen liegt derzeit bei 415.

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