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Ikea Österreich hat knapp 4 % mehr Umsatz erzielt

11.10.2018 − 

Der Umsatz (inklusive Mehrwertsteuer) des schwedischen Ikea-Konzerns in Österreich ist im Geschäftsjahr 2017/2018 um 3,9 % auf 760,9 Mio € gestiegen. Deutlich zugelegt hat vor allem das Onlinegeschäft. Hier konnte in dem am 31. August zu Ende gegangenen Geschäftsjahr ein Plus von knapp 27 % erzielt werden. Ein neues Einrichtungshaus wurde im Berichtszeitraum nicht eröffnet. Aktuell betreibt Ikea in Österreich sieben herkömmliche Filialen sowie einen Ikea Kompakt-Store in St. Pölten und drei Abholstationen in Oberwang, Oberwart und Feldkirch.

Das derzeit größte Investitionsvorhaben mit einem Volumen von 100 Mio € ist die Errichtung eines City Stores am Wiener Westbahnhof. An dem Standort will Ikea Österreich ein neues Konzept umsetzen, das gänzlich ohne Pkw-Verkehr auskommt. Zwar soll in dem geplanten Möbelhaus das gesamte Sortiment ausgestellt werden, mitnehmen kann der Kunde aber nur leicht transportierbare Produkte. Alle anderen Produkte werden nach Hause geliefert. Die Eröffnung der Filiale am Westbahnhof ist für 2021 geplant. Außerdem hat Ikea Österreich im September mit den Bauarbeiten für das neue Logistikzentrum im Wiener Stadtteil Strebersdorf begonnen. Die Investitionssumme hier beläuft sich auf rund 70 Mio €. Die Inbetriebnahme ist für Herbst 2019 geplant.

Die Projekte stehen im Zusammenhang mit Ikeas geänderter Konzernstrategie und der damit einhergehenden Konzentration auf Innenstadtlagen. Bereits im April hatte das Unternehmen bekannt gegeben, die Pläne zum Bau eines weiteren Einrichtungshauses im österreichischen Lustenau nicht weiterzuverfolgen.

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