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In-toto Küchen AG hat Mitte Mai Konkurs angemeldet

31.05.2019 − 

Die im schweizerischen Baar ansässige In-toto Küchen AG hat anderthalb Jahre nach ihrer Gründung am 13. Mai Konkurs angemeldet. Laut einer Unternehmensmitteilung hat der Rückzug der Investorengesellschaft zur Liquidation der vier Schweizer Studios geführt. Die Ursachen für den Rückzug seien unklar, stünden allerdings wahrscheinlich in Zusammenhang mit den Anlaufkosten des Start-up-Unternehmens. Darüber hinaus habe der Kapitalgeber möglicherweise mit einem früheren Erreichen der Gewinnzone gerechnet.

Nachdem die Alno AG Mitte 2017 in die Insolvenz gerutscht war, standen im darauffolgenden Herbst insgesamt 40 Küchenstudios der ehemaligen Franchisetochter In-toto in Großbritannien und Skandinavien zum Verkauf. Während ein Teil der britischen Franchisenehmer zur MHK Group wechselte, waren die restlichen Standorte in Großbritannien und Skandinavien von einem Investor übernommen worden. Parallel dazu hatte Michael Gieseck die In-toto Küchen AG in der Schweiz gegründet. Das erste Küchenstudio wurde im Januar 2018 in Basel eröffnet. Kurze Zeit später folgten drei weitere Standorte in Luzern, Bern und Zürich. Hauptlieferant war der Küchenhersteller Brigitte.

Gieseck, der bis Anfang Mai Verwaltungsratsvorsitzender von In-toto Küchen war, wollte sich zum Ausstieg des Investors nicht äußern. Gieseck betont, dass die aktuelle Liquidation in keinem Zusammenhang mit Schwierigkeiten der früheren Alno AG stünde und es bei der In-toto Küchen AG keinerlei persönliche oder geschäftliche Beziehungen zum früheren Alno-Vorstand um Max Müller (CEO) und Ipek Demirtas (CFO) gegeben habe.

Von 2012 bis 2013 war Gieseck Projektleiter Inlandsvertrieb bei der Alno AG. Zuvor war er 17 Jahre für den Küchenhersteller Allmilmö tätig. Seit 2016 vertritt er mit seiner Vertriebsfirma Swisshousehold GmbH mit Sitz in Oberuzwil unter anderem Brigitte und den Hausgerätehersteller Küppersbusch in der Schweiz.

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