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Kika/Leiner schreibt erstmals wieder schwarze Zahlen

07.01.2019 − 

Die mittlerweile zur Signa Holding gehörende österreichische Kika/Leiner-Gruppe hat im November erstmals seit 15 Monaten wieder schwarze Zahlen geschrieben. Auch der Umsatz konnte im November wieder gesteigert werden. Im Segment Küche hat das Unternehmen dabei ebenfalls ein Umsatzplus erzielt. Um an die zum Jahresende verzeichnete positive Entwicklung anzuknüpfen, will der Konzern in den kommenden Monaten weiter intensiv an der Positionierung der beiden Marken arbeiten. Wie bereits im November angekündigt, richtet die Kika/Leiner-Gruppe unter der Führung des seit Anfang Oktober amtierenden CEO Reinhold Gütebier derzeit ihre Unternehmensstrukturen und -prozesse neu aus. Aktuell wird insbesondere an der Neuaufstellung der beiden Marken „Kika" und „Leiner" gearbeitet, im Zuge derer auch eine Anpassung der jeweiligen Sortimente erfolgen soll. Im März will die Unternehmensgruppe die neue Zwei-Marken-Strategie der Öffentlichkeit präsentieren. Darüber hinaus sollen die Kika/Leiner-Einrichtungshäuser attraktiver gestaltet werden. Seit Januar ist ein eigenes Team für die Planung und Umsetzung der Umbauten zuständig.

Nach der Schließung zweier Leiner-Möbelhäuser in Innsbruck und Wiener Neustadt sowie zweier Kika-Filialen in Vösendorf und Spittal an der Drau zum 31. Dezember betreibt die Unternehmensgruppe in Österreich aktuell noch 42 Filialen mit rund 4.500 Mitarbeitern. Was mit den 20 osteuropäischen Filialen passiert, ist derzeit noch unklar.

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