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Kika/Leiner will Neupositionierung bis Februar abschließen

13.11.2018 − 

Kika/Leiner: Neupositionierung soll bis Februar abgeschlossen sein Die inzwischen zur Signa Holding gehörende österreichische Kika/Leiner-Gruppe will die Neupositionierung beider Marken bis Anfang Februar kommenden Jahres abschließen. Das hat die Gruppe auf ihrer heute in Wien ausgerichteten Pressekonferenz bekannt gegeben. Ziel ist es, die Marken klar voneinander abzugrenzen. Nach Angaben der Gruppe ist dieser Schritt mit einer Anpassung der jeweiligen Sortimente verbunden. Hierfür zuständig ist seit Mitte Oktober Einkaufsgeschäftsführer Oliver Müther.

Zudem soll verstärkt in den E-Commerce-Bereich und die Weiterbildung von Mitarbeitern investiert werden. Nach Kika/Leiner-Angaben ist der Onlineanteil der Gruppe am Gesamtumsatz noch sehr gering. Im Februar dieses Jahres hatte Kika/Leiner noch das Ziel ausgegeben, den Onlineanteil in den kommenden fünf Jahren auf 5 % zu erhöhen. Laut der Tageszeitung "Öberösterreichische Nachrichten" will CEO Reinhold Gütebier nun den Onlineanteil in absehbarer Zeit auf 5-10 % aausbauen. Einen genauen Zeitraum hat Gütebier nicht genannt.

Insgesamt will Kika/Leiner laut dem Bericht im kommenden Jahr wieder einen zweistelligen Umsatzzuwachs erreichen. Zuletzt war noch ein Rückgang im zweistelligen Prozentbereich verzeichnet worden. Die klare Abgrenzung der beiden Marken Kika und Leiner soll künftig zu der Umsatzsteigerungen beitragen. Dabei soll Kika Möbel vom Preiseinstiegsbereich bis zur gehobenen Mitte anbieten. Die Marke Leiner soll die Spanne vom Preiseinstieg bis zum gehobenen Preissegment mit großen Möbelmarken abdecken.

Weitere Filialschließungen soll es über die vier angekündigten Standorte hinaus nicht geben. Die Pläne zur Schließung zweier Leiner-Möbelhäuser in Innsbruck und Wiener Neustadt sowie zweier Kika-Einrichtungsmärkte in Vösendorf und Spittal an der Drau zum Jahresende hatte die Kika/Leiner-Gruppe Mitte August bekannt gegeben.

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