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Küchenring-Umsatz ist 2018 wieder um 3,5 % gewachsen

25.05.2019 − 

Der Einkaufsverband Küchenring hat den 2017 verzeichneten Umsatzrückgang mit einem Plus beim zentralregulierten Umsatz (ZR-Umsatz) von 3,5 % auf 501,0 Mio € im Geschäftsjahr 2018 überkompensiert. Das hat der Verband auf seiner heute in Berlin stattfindenden Jahreshauptversammlung bekannt gegeben. Sowohl die deutschen als auch die österreichischen Fachhandelspartner haben zu der positiven Umsatzentwicklung beigetragen. In Österreich ist Küchenring seit 2016 aktiv.

Im Vorjahr war der ZR-Umsatz des Gesamtverbandes mit 484,0 Mio € knapp hinter den 2016 erzielten 488 Mio € zurückgeblieben. Küchenring hatte den Rückgang damals mit dem Wegfall des Küchenlieferanten Alno begründet, aufgrund dessen Aufträge auf andere Hersteller umverteilt werden mussten und erst 2018 ausgeliefert werden konnten. Das ursprünglich für 2017 anvisierte Ziel eines Umsatzes von über 500 Mio € konnte nun im vergangenen Jahr erreicht werden. Die durchschnittliche Ausschüttung pro Verbandsmitglied ist auf 13,55 % des kumulierten Netto-Einkaufsumsatzes bei Verbandslieferanten und damit auf das höchste bisher erreichte Niveau gestiegen. Die Verbandskosten beliefen sich auf 0,74 % des Netto-Einkaufsumsatzes.

Im vergangenen Jahr hat Küchenring seine Eigenmarkenkonzepte „Systema“, „Linea“ und „Inpura“ mit neuen Internetauftritten, Social Media-Aktivitäten und Werbematerialien überarbeitet. Außerdem konnten weitere Fachhandelspartner für das Studiokonzept „System Plus1“ gewonnen werden, das schon ab einer Ausstellungsfläche von 200 m² umsetzbar ist. Im vergangenen Jahr haben 89 Gesellschafter dieses Konzept in ihren Küchenfachgeschäften umgesetzt. 2019 haben sich bereits 19 weitere Mitglieder für System Plus1 entschieden. Insgesamt sind dem Küchring 610 Mitglieder angeschlossen. Ihre Zahl hat sich gegenüber 2017 um netto 20 Fachhandelspartner erhöht.

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