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Maisons du Monde hat Staatsdarlehen erhalten

26.06.2020 − 

Die französische Einrichtungshandelskette Maisons du Monde hat ein Darlehen in Höhe von 150 Mio € erhalten, das zu 90 % vom französischen Staat besichert ist. Das sogenannte Prêt Garanti par l’Etat (PGE) ist Teil eines 300 Mrd € schweren Programms, über das der französische Staat stark von der Corona-Krise betroffene Unternehmen finanziell unterstützt. Das Darlehen wird von einem Bankenkonsortium unter Federführung der Société Générale und unter Beteiligung der Finanzinstitute Crédit Agricole, BPCE, CM-CIC, HSBC und BNP Paribas bereitgestellt. Der Kredit hat eine Laufzeit von einem Jahr mit der Option auf Verlängerung um weitere fünf Jahre bis 2026.

Die aufgrund des Coronavirus Mitte März erfolgte Schließung der Maisons du Monde-Filialen in Europa hat den Umsatz im ersten Quartal um etwa 40 Mio € geschmälert. Dadurch musste für die stationären Einzelhandelsaktivitäten im Berichtszeitraum ein Rückgang von 16,6 % auf 173,5 Mio € ausgewiesen werden. Das Minus im Onlinegeschäft ist mit 2,7 % auf 70,2 Mio € geringer ausgefallen. Der Gesamtumsatz ist um 13,1 % auf 243,7 Mio € gesunken. Auch für das zweite Quartal geht Maisons du Monde von einem signifikanten Umsatzrückgang aus. Beim EBITDA für das gesamte erste Halbjahr rechnet das Unternehmen ebenfalls mit einer deutlichen Verschlechterung.

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