|  
Möbelhandel» weitere Meldungen

Start-up Monoqi muss erneut Insolvenzantrag stellen

07.01.2019 − 

Die Things I Like GmbH hat am 20. Dezember beim Amtsgericht Berlin-Charlottenburg einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Das Unternehmen betreibt die 2012 gegründete Online-Plattform für Designmöbel und Accessoires „Monoqi“. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Sascha Feies von der Kanzlei GÖRG bestellt. Der Geschäftsbetrieb der Things I Like GmbH wird während des vorläufigen Insolvenzverfahrens vollumfänglich fortgeführt.

Der erneute Antrag ist nach Unternehmensangaben notwendig geworden, da die im Februar 2018 von bestehenden Investoren zugesagte Finanzierung nicht ausreichend gesichert war. Bis zuletzt hatte das Unternehmen mit potenziellen Käufern verhandelt. Die Verhandlungen konnten allerdings nicht zum Abschluss gebracht werden. Die Things I Like GmbH erzielte 2017 mit rund 100 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 24 Mio €. Die operative Gewinnschwelle wurde allerdings nicht erreicht.

Bereits am 23. Februar vergangenen Jahres hatte das Unternehmen einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt, da Unsicherheiten bezüglich einer von den bestehenden Investoren zugesagten Folgefinanzierung bestanden hatten. Der Antrag war am 26. Februar allerdings wieder zurückgezogen worden, nachdem sich die Geschäftsleitung mit den Investoren auf eine Folgefinanzierung geeinigt hatte. Ein Teil der Summe sollte in Abhängigkeit von zu erreichenden Restrukturierungszielen zur Verfügung gestellt werden. Unter Führung des Ende Februar in das Unternehmen eingetretenen neuen Geschäftsführers Niels Nüssler wurden schließlich verschiedene Maßnahmen zur Neuausrichtung eingeleitet, unter anderem die Öffnung der Monoqi-Plattform, die bis dahin als geschlossene Community organisiert war. Darüber hinaus sollte das Produktportfolio und das Angebot dauerhaft verfügbarer Designerstücke ausgeweitet werden.

Diesem Artikel zugeordnete Schlagworte:

zurück − Der Kreis Systemverbund erweitert Geschäftsführung

Kika/Leiner schreibt erstmals wieder schwarze Zahlen  − vor