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ScS Group hat Bruttoumsatz um 1,8 % ausgebaut

08.10.2019 − 

Der britische Polstermöbel- und Bodenbelagshändler ScS Group hat im Geschäftsjahr 2018/2019 einen Bruttoumsatz von 333,3 Mio £ erwirtschaftet. Gegenüber dem Vorjahr entspricht das einem Anstieg von 1,8 %. Dabei ist zu beachten, dass die Vorjahreswerte um Umsätze bereinigt worden sind, die über Konzessionsflächen in Filialen der 2018 in die Insolvenz gerutschten britischen Warenhauskette „House of Fraser“ erzielten wurden. Der Vertrieb über die House of Fraser-Konzessionsflächen ist im Januar 2019 endgültig eingestellt worden.

Das Umsatzwachstum ist auf die positive Entwicklung in den stationären Polstermöbelfilialen sowie auf das Onlinegeschäft zurückzuführen. Auf das stationäre Polstermöbelgeschäft entfielen 274,2 Mio £ vom Gesamtbruttoumsatz, ein Plus von 1,2 % gegenüber dem Vorjahr. ScS betreibt in Großbritannien rund 100 Verkaufsstandorte sowie neun Distributionszentren. Eine Filiale in Reading ist im Berichtszeitraum geschlossen worden. Der Onlineumsatz hat um 21,7 % auf 16,8 Mio £ zugenommen. Lediglich der Umsatz mit Bodenbelägen lag mit 42,3 Mio £ um 1,2 % unter dem Vorjahresniveau.

Der Auftragseingang auf vergleichbarer Basis hat den Vorjahreswert um 4,2 % übertroffen. Aufgrund der von ScS im Rahmen eines Drei-Jahresplans beschlossenen Fokussierung auf niedrigere Preisklassen ist der durchschnittliche Auftragswert des Unternehmens jedoch um 3,5 % auf 1.527 £ gesunken. In den ersten zwei Monaten des aktuellen Geschäftsjahres 2019/2020 hat sich das Geschäft laut ScS aufgrund der Heißwetterphase im August sowie der zunehmenden politischen und wirtschaftlichen Unsicherheiten in Großbritannien abgekühlt. Der Auftragseingang auf vergleichbarer Basis hat das Niveau des Vorjahreszeitraums um 7,6 % verfehlt.

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