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VME hat Rückgang beim Umsatz und Gewinn verzeichnet

08.05.2019 − 

Der in Bielefeld ansässige Einrichtunspartnerring VME hat das Geschäftsjahr 2018 mit einem Umsatz von 1,246 Mrd € und einem Jahresüberschuss von 9,87 Mio € abgeschlossen. Das hat die Verbundgruppe im Rahmen ihrer vom 6. bis 8. Mai 2019 in Amsterdam abgehaltenen Gesellschafterversammlung bekanntgegeben. Gegenüber dem Vorjahr haben beide Kennzahlen nachgegeben. Während der Umsatz um 2,7 % abgenommen hat, ist der Jahresüberschuss zweistellig um 13,4 % gesunken.
Im Hinblick auf das erneut durchwachsene Jahr für die Möbelindustrie und der vom Unternehmen getätigten Investitionen ist VME-Geschäftsführer Frank Stratmann trotz der Rückgänge mit den Ergebnissen zufrieden.

Nach Angaben des VME war auch im vergangenen Geschäftsjahr die bevorstehende Fusion mit der Union Einkaufs-GmbH eines der beherrschenden Themen im Verband. Die Pläne hatte der VME Mitte 2017 bekanntgegeben. Der Zusammenschluss sollte laut den damaligen Angaben innerhalb der kommenden drei Jahre schrittweise vollzogen werden. Darüber hinaus wurde das Geschäftsjahr von der Weiterentwicklung der Eigenmarke „Interliving“ und dem Ausbau des neuen Produkt-Informations-Managementsystems (PIM) geprägt.

Der VME umfasst rund 200 Mitgliedsunternehmen, die zusammen 400 Einrichtungshäuser sowie Fach- und Abholmärkte in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Italien, Luxemburg, Belgien und den Niederlanden betreiben. Neben Stratmann gehören noch Robert Schmandt (kaufmännischer Geschäftsführer) und Jens Westerwelle (Geschäftsführer Einkauf) der VME-Geschäftsführung an.

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