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Wayfair-Ergebnisse rutschen noch tiefer in die Verlustzone

08.08.2018 − 

Der Nettoverlust des US-amerikanischen Onlinemöbelhändlers Wayfair hat sich im zweiten Quartal um knapp 62,0 Mio US$ auf 100,7 Mio US$ ausgeweitet. Auch das bereinigte EBITDA ist mit -34,8 Mio US$ im zweiten Quartal deutlich tiefer in die Verlustzone gerutscht; im Vorjahreszeitraum hatte der EBITDA-Verlust noch bei vergleichweise geringen 2,2 Mio US$ gelegen. Bereits im ersten Quartal hatten sich beide Ergebniskennzahlen deutlich verschlechtert. Kumuliert über die ersten sechs Monate ist damit ein Nettoverlust in Höhe von 208,5 Mio US$ und ein bereinigter EBITDA-Verlust von 84,8 Mio US$ aufgelaufen. Die bereinigte EBITDA-Marge lag bei -2,8 % im Vergleich zu -1,1 % im ersten Halbjahr 2017.

Der Umsatz ist im zweiten Quartal hingegen erneut deutlich um 47,4 % auf 1,655 Mrd US$ gestiegen. Davon entfielen 1,641 Mrd US$ auf den Geschäftsbereich „Direct Retail" (+48,8 %), der die fünf firmeneigenen Online-Vertriebsschienen „Wayfair", „Joss&Main", „AllModern", „Dwell Studio" und „Birch Lane" umfasst. Während der in den USA in diesem Segment erwirtschaftete Umsatz um 43,0 % auf 1,397 Mrd US$ zugenommen hat, ist der Umsatzanstieg bei den internationalen Aktivitäten mit 93,9 % auf 243,9 Mio US$ mehr als doppelt so hoch ausgefallen. Außerhalb der USA ist Wayfair in Kanada, Großbritannien und Deutschland aktiv. Über Handelspartner und die Tochtergesellschaft Wayfair Media Solutions wurden im zweiten Quartal noch 14,3 Mio US$ und damit knapp ein Drittel weniger als im Vorjahreszeitraum umgesetzt.

Kumuliert über die ersten sechs Monate hat sich der Wayfair-Gesamtumsatz um 46,8 % auf 3,059 Mrd US$ erhöht. Davon entfielen 3,030 Mrd US$ allein auf den Geschäftsbereich Direct Retail

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