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Wayfair weist trotz Umsatzplus weiter hohe Verluste aus

04.11.2019 − 

Der US-amerikanische Onlinemöbelhändler Wayfair hat im Geschäftsbereich „Direct Retail“ im dritten Quartal einen Umsatz von 2,300 Mrd US$ erwirtschaftet. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht das einem Anstieg von 35,9 %. Der in den USA in diesem Segment erwirtschaftete Umsatz hat um 34,3 % auf 1,961 Mrd US$ zugenommen. Die internationalen Aktivitäten haben um 45,8 % auf 338,8 Mio US$ zugelegt. Außerhalb der USA ist Wayfair in Kanada, Großbritannien und Deutschland aktiv. Der Bereich Direct Retail umfasst die fünf firmeneigenen Vertriebsschienen „Wayfair“„Joss&Main", „AllModern", „Birch Lane" und „Perigold". Der über Handelspartner und die Tochtergesellschaft Wayfair Media Solutions generierte Umsatz hat sich im dritten Quartal mit 5,8 Mio US$ mehr als halbiert. Der Gesamtumsatz von Wayfair lag mit 2,305 Mrd US$ um 35,2 % über dem Vorjahresniveau.

Kumuliert über die ersten neun Monate konnte Wayfair den Umsatz im Geschäftsbereich Direct Retail um 39,0 % auf 6,563 Mrd US$ steigern. Davon entfielen 5,594 Mrd US$ auf die USA (+38,4 %) und 968,7 Mio US$ auf die Aktivitäten im Ausland (+42,7 %). Im Geschäftsbereich „Other" hat der Umsatz im Neunmonatszeitraum um 27,9 % auf 30,9 Mio US$ abgenommen.

Die negative Entwicklung bei den Ergebniskennzahlen konnte Wayfair hingegen auch im dritten Quartal nicht stoppen. So hat sich der Nettoverlust im Zeitraum Juli bis September und in den ersten neun Monaten um jeweils rund 80 % auf -272,0 Mio US$ bzw. -654,4 Mio US$ ausgeweitet. Der bereinigte EBITDA-Verlust hat sich im dritten Quartal mit -144,2 Mio US$ nahezu verdoppelt. Davon entfielen -81,3 Mio US$ auf die Auslandsmärkte und -62,9 Mio US$ auf die USA. Per Ende September hat sich der EBITDA-Verlust damit auf -316,4 Mio US$ summiert. Mit -225,4 Mio US$ wurden davon über zwei Drittel außerhalb der USA eingefahren.

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