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Westwing-Umsatz bleibt erneut hinter Vorjahr zurück

06.09.2019 − 

Der Umsatz des Onlinemöbelhändlers Westwing hat mit 58,1 Mio € auch im zweiten Quartal das Vorjahresniveau leicht um 0,6 % verfehlt. Bereits im ersten Quartal war ein Minus von 1 % verzeichnet worden. Die rückläufige Entwicklung im ersten Halbjahr begründet das Unternehmen zum einen mit dem zugrunde liegenden hohen Vorjahreswert und zum anderen mit dem anhaltend schwachen Geschäft außerhalb der DACH-Region und hier insbesondere in Italien. Insgesamt wurden im Geschäftsbereich „International“, der neben Italien noch Frankreich, Spanien, die Niederlande, Belgien, Polen, Tschechien und die Slowakei umfasst, im zweiten Quartal 26,2 Mio € erwirtschaftet und damit 8,7 % weniger als im Vorjahr. In den DACH-Ländern hat der Umsatz hingegen um 7,2 % auf 31,9 Mio € zugenommen. Im Vergleich zum Vorjahr, als für das zweite Quartal eine Steigerungsrate von 39 % ausgewiesen werden konnte, hat sich das Wachstum hier allerdings deutlich abgeschwächt.

Nach einem Plus von 11 % im ersten Quartal ergibt sich für den Sechsmonatszeitraum für die DACH-Region ein Umsatzanstieg von 9,4 % auf 65,4 Mio €. Dem stand ein Rückgang im Bereich International von 10,8 % auf 54,1 Mio € gegenüber. Der Gesamtumsatz von Westwing hat im ersten Halbjahr in der Folge um 0,8 % auf 119,5 Mio € abgenommen.

Die Ergebniskennzahlen des Onlinemöbelhändlers haben sich im ersten Halbjahr ebenfalls verschlechtert. So ist das bereinigte EBITDA mit -8,8 Mio € wieder in den negativen Bereich gerutscht, nachdem im Vorjahreszeitraum ein Gewinn von 2,8 Mio € ausgewiesen worden war. Dabei hat der Geschäftsbereich International mit einem bereinigten EBITDA von -5,8 Mio € schlechter abgeschnitten als die DACH-Region mit -2,8 Mio €. Die bereinigte EBITDA-Marge lag bei -7,3 %

Für das zweite Halbjahr rechnet Westwing wieder mit einem Umsatzwachstum und einer verbesserten Profitabilität insbesondere im vierten Quartal. Im Hinblick auf die Ergebnisse für das erste Halbjahr geht Westwing aktuell davon aus, das Gesamtjahr am unteren Ende der im Geschäftsbericht für das erste Quartal nach unten korrigierten Prognose von einem Umsatzanstieg von 6 % bis 12 % und einer bereinigten EBITDA-Marge von -1% bis 1 % abschließen zu können.

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