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XXXLutz verzichtet auf rückwirkende Hochzeitsrabatte

11.01.2018 − 

Die österreichische XXXLutz-Gruppe verzichtet nach einer Intervention durch das Bundeskartellamt auf die rückwirkende Einforderung von sogenannten Hochzeitsrabatten aufgrund der kürzlich erfolgten Fusion mit dem Möbelhandelsunternehmen Möbel Buhl. Die Aufsichtsbehörde hatte den Zusammenschluss von XXXLutz mit Möbel Buhl am 9. November freigegeben. Daraufhin hat die XXXLutz-Gruppe von den Lieferanten von Möbel Buhl eine Konditionenanpassung gefordert. Unter anderem sollten die für XXXLutz gewährten Konditionen rückwirkend ab dem 1. Januar 2017 auch für alle getätigten Umsätze der beiden Möbel Buhl-Möbelhäuser in Fulda und Wolfsburg gültig sein. Daher hatte die XXXLutz-Gruppe eine Gutschrift sämtlicher Preis- und Konditionendifferenzen ab diesem Zeitpunkt gefordert.

Laut Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamtes, hat die Behörde der XXXLutz-Gruppe in einem Schreiben mitgeteilt, dass nach den vorliegenden Informationen für die Forderung derartiger Gutschriften für die Vergangenheit keine sachliche Rechtfertigung zu erkennen sei. Soweit die adressierten Lieferanten auf die Forderungen ohne Weiteres eingehen, könnte dies ein Indiz für ihre Abhängigkeit von XXXLutz sein. Angemessene Gegenleistungen des Händlers für diesen vergangenen Zeitraum waren nicht ersichtlich. Die XXXLutz-Gruppe hat daraufhin zugesichert, dass sie auf die Geltendmachung dieser Hochzeitsrabatte für den Zeitraum vor der Freigabe der Fusion verzichten wird.

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