Ikea will Preise weltweit um durchschnittlich 9 % anheben

Die Preise für Ikea-Produkte sollen 2022 weltweit um durchschnittlich 9 % steigen. Mit den geplanten Preisaufschlägen reagiert der größte Ikea-Franchisenehmer Ingka Group auf die weiterhin steigenden Kosten in der Logistik und im Vorproduktbereich. Die Kostensteigerungen seien in Nordamerika und Europa am höchsten ausgefallen. Da eine kurzfristige Entspannung nicht in Sicht ist, sollen Teile der Kosten nun an die Kunden weitergegeben werden. Sollten die Einkaufspreise wieder sinken, will Ingka Group die eigenen Preise entsprechend nach unten korrigieren.

Seit Beginn der Corona-Pandemie hat die Gruppe die Preise für Ikea-Produkte nach eigenen Angaben stabil gehalten. Dabei sind dem Ikea-Franchisegeber Inter Ikea Group zusätzliche Kosten in Höhe von 250 Mio € in Zusammenhang mit Störungen in der Lieferkette entstanden. Die Ingka Group geht davon aus, dass sich die angespannte Versorgungs- und Kostensituation bis weit in das Jahr 2022 fortsetzen wird.

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