Kika/Leiner und Betriebsräte einigen sich auf Sozialplan

Die österreichische Kika/Leiner-Gruppe hat sich mit den Betriebsräten beider Unternehmen am Freitag auf einen Sozialplan für die vom geplanten Stellenabbau betroffenen Mitarbeiter verständigt. Nach Angaben der Gruppe erhalten die Betroffenen einen finanziellen Ausgleich, dessen Höhe vom Lebensalter, dem Dienstalter und der familiären Situation abhängt. Der Sozialplan sieht zudem ein Zusatz-Budget für Mitarbeiter in besonderen sozialen Umständen sowie die Unterstützung und Organisation von Job-Coachings und Bewerbungshilfen vor.

Insgesamt sollen bei der inzwischen zur Signa Holding gehörenden Kika/Leiner-Gruppe 1.121 Stellen sowohl in der Zentrale in St. Pölten als auch in den Möbelhäusern gestrichen werden. Der Stellenabbau ist Teil eines Mitte August beschlossenen Restrukturierungspakets, das zudem die Schließung von jeweils zwei Leiner- und Kika-Filialen in Österreich sowie von Filialaußenlagern in Innsbruck und St. Pölten umfasst. Die Übernahme der zuvor zum Steinhoff-Konzern gehörenden Kika/Leiner-Gruppe durch die Signa Holding war am 9. Juli abgeschlossen worden.

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