Mobilier Européen: Gericht sichtet Übernahmeangebote

Gestern wurden die verbindlichen Übernahmeangebote für Teile der insolventen Möbelhandelsgruppe Mobilier Européen an das Handelsgericht in Mulhouse übergeben. Bis 24. Oktober hatten potenzielle Übernahmekandidaten die Möglichkeit ihre am 7. Oktober eingereichten Angebote nachzubessern. Von den 21 eingegangenen Angeboten wurden neun von den Insolvenzverwaltern als zulässig erklärt. Bis 12. November wird das Gericht nun die Angebote sichten und anschließend darüber entscheiden. 52 von 95 eigenen Fly-, Atlas- und Crozatier-Niederlassungen sind Bestandteil der Übernahmeangebote. Demnach könnten 1.009 von insgesamt 2.076 Stellen (exklusive Franchise-Stores) erhalten bleiben. Hinzu kommen Umschulungsmaßnahmen für 124 Mitarbeiter, die in den Übernahmeangeboten vorgesehen sind. Darüber hinaus sind alle 48 Franchise-Filialen mit 1.600 Mitarbeitern, vorbehaltlich der Zustimmung der Franchise-Partner, Bestandteil der Angebote. Das anteilsmäßig größte Übernahmeangebot wurde von Nicolas Finck, Finanzgeschäftsführer der Gruppe, über die Gesellschaft NF Holding unterbreitet. Es bezieht sich auf 41 Fly-Filialen des Konzerns sowie auf alle Fly-Franchise Stores und sieht den Erhalt von 724 Arbeitsplätzen sowie Umschulungen von fünf Mitarbeitern vor. Weiterhin ist eine strategische Neuausrichtung von Fly Bestandteil des Angebots.

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