Vente-unique: Umsatz bis Mai deutlich unter Vorjahresniveau

Der französische Onlinemöbelhändler Vente-unique.com hat auch im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2021/2022 einen Umsatzrückgang von 15,6 % auf 34,4 Mio € verzeichnet. Damit hat der Umsatz in den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres durchweg im zweistelligen Prozentbereich abgenommen. Im Verlauf des dritten Quartals hat sich der Rückgang allerdings abgeschwächt. Der April-Umsatz lag noch um knapp ein Drittel unter dem Vorjahr, im Mai war das Vorjahresniveau um 10 % verfehlt worden und im Juni ist der Umsatz stabil geblieben. Vente-unique führt diese Entwicklung auf einen Basiseffekt zurück. Infolge der im Frühjahr 2021 in verschiedenen Ländern Europas geltenden Corona-Beschränkungen war es zu einer deutlich erhöhten Onlinenachfrage gekommen. Mit Rücknahme der Beschränkungen im Verlauf des Monats Mai hatte sich die Nachfrage wieder sukzessive in den stationären Möbelhandel verlagert. Im Juni hat sich die Vergleichsbasis nach Angaben von Vente-unique wieder normalisiert. Kumuliert über die ersten neun Monate des Geschäftsjahres ist ein Umsatzrückgang von 16,9 % auf 107,4 Mio € aufgelaufen. Für das vierte Quartal geht Vente-unique von einer schrittweisen Verbesserung der Geschäftsaktivitäten und einem Umsatzwachstum aus.

In den einzelnen Absatzmärkten hat das Unternehmen im dritten Quartal jeweils das Vorjahresniveau verfehlt. In Frankreich, wo das Geschäft laut Vente-unique unter anderem durch die Präsidentschafts- und Parlamentswahlen beeinträchtigt worden ist, hat der Umsatz um 17,1 % auf 18,1 Mio € nachgegeben. In Nord- und Osteuropa wurden 10,7 Mio € erwirtschaftet, ein Minus von 18,6 % gegenüber dem Vorjahresquartal. Die höchsten Einbußen in dieser Region hat es in Deutschland, Österreich und Polen gegeben. Am geringsten ist der Rückgang mit -3,4 % in Südeuropa ausgefallen, wo 5,6 Mio € umgesetzt wurden.

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