Westwing hat Umsatz erneut über Vorjahr gebracht

Der Onlinemöbelhändler Westwing hat im zweiten Quartal einen Umsatz von 131,7 Mio € erzielt. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum, als sich der Umsatz nahezu verdoppelt hatte, entspricht das einem Anstieg von 18,6 %. Zu dem Wachstum im aktuellen Berichtszeitraum haben beide Geschäftsbereiche beigetragen, wobei das Umsatzplus im DACH-Segment (+25 % auf 74,7 Mio €) höher ausgefallen ist als im Geschäftsbereich „International" (+11,1 % auf 57,0 Mio €). Neben Deutschland, Österreich und der Schweiz ist das Unternehmen mit Italien, Frankreich, Spanien, den Niederlanden, Belgien, Polen, Tschechien und der Slowakei noch in acht weiteren europäischen Ländern aktiv.

Nachdem sich der Umsatz im ersten Quartal noch mehr als verdoppelt hatte, ergibt sich per Ende Juni ein Anstieg von 51,2 % auf 270,1 Mio €. Davon entfielen 153,8 auf das DACH-Segment (+57,9 %) und 116,4 Mio € auf die internationalen Aktivitäten (+43,2 %).
Das bereinigte EBITDA hat im zweiten Quartal um 4 Mio € auf 10,7 Mio € nachgegeben. Westwing begründet den Rückgang unter anderem mit Marketinginvestitionen. Kumuliert über die ersten sechs Monate hat das bereinigte EBITDA allerdings um 16,8 Mio € auf 30,3 Mio € zugelegt; im Vorjahr war im ersten Quartal noch ein Verlust von 1,2 Mio € angefallen. Die bereinigte EBITDA-Marge hat sich im Halbjahr um 3,6 Prozentpunkte auf 11,2 % erhöht.
Für das Gesamtjahr hält Westwing an seiner bisherigen Prognose fest und geht von einem Umsatz in einer Spanne von 510-550 Mio € und einem bereinigten EBITDA von 42-55 Mio € bzw. einer bereinigten EBITDA-Marge von 8-10 % aus. Gegenüber 2020 entspräche dies einem Umsatzwachstum von 18-27 %. Beim bereinigten EBITDA und der bereinigten EBITDA-Marge waren im vergangenen Jahr 50,0 Mio € bzw. 11,5 % erreicht worden.

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