Alno: Klares Umsatz- und Ergebnisplus dank AFG Küchen

Der Küchenmöbelkonzern Alno konnte seinen Umsatz im ersten Quartal um 22,0 % auf 122,5 Mio € steigern. Grund für den Zuwachs ist ausschließlich die am 25. März abgeschlossene Übernahme der inzwischen in AFP Küchen AG umbenannten AFG Küchen AG von der Schweizer Arbonia-Forster-Group (AFG). AFP Küchen steuerte demnach 25,7 Mio € (+13,7 %) zum Konzernumsatz bei. Nach Unternehmensangaben blieb die Umsatzentwicklung insgesamt allerdings knapp unter den eigenen Erwartungen, was vor allem auf einen rückläufigen Umsatz in der Großfläche, die Verschiebung einzelner Projekte im Ausland sowie einen anhaltend schwachen Inlandsmarkt zurückgeführt wurde. Die Exportquote lag bei über 47 %. Auch die Ergebnisentwicklung wurde durch Sondereffekte aus der Übernahme von AFP Küchen stark begünstigt. So hat sich das EBITDA des Alno-Konzerns aufgrund der vorläufigen Kaufpreisallokation auf 37,8 Mio € mehr als verzehnfacht, während sich das EBIT von -0,1 Mio € auf 32,4 Mio € verbesserte. Das Konzernergebnis war mit 29,7 Mio € ebenfalls wieder deutlich positiv. Ohne die Einbeziehung von AFP Küchen wäre der Umsatz um 3,6 % auf 96,8 Mio € zurückgegangen bzw. unter Berücksichtigung von Sondereffekten in Höhe von 3,9 Mio € im letzten Jahr in etwa stabil geblieben. EBITDA, EBIT und Konzernergebnis wären ohne den Einfluss der Kaufpreisallokation mit -2,2 Mio €, -5,7 Mio € und -8,5 Mio € jeweils negativ bzw. deutlich unter Vorjahresniveau geblieben. Der Auftragsbestand von AFP Küchen betrug per Ende März rund 82 Mio € (+15,8 %). Zusätzliches Absatzpotenzial sieht Alno-CEO Max Müller in der Schweiz bei der Marke „Piatti“ durch die Erweiterung des Produktprogramms im Premium- und Einstiegssegment. Zudem wird die Marke „Forster Schweizer Stahlküchen“ künftig unter dem Markennamen „Alnoinox“ international vermarktet.

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