Alno hat Piatti-Verlagerung weitgehend abgeschlossen

Die Alno AG hat die Mitte Juni angekündigte Verlagerung der Piatti-Produktion aus Dietlikon/Schweiz nach Pfullendorf nach Angaben aus der heute veröffentlichten Zwischenmitteilung für das dritte Quartal inzwischen weitgehend umgesetzt; bis zum Jahresende soll die Maßnahme endgültig abgeschlossen werden. Im Zuge dieser Verlagerung wurden am Standort Dietlikon in der Produktion und in produktionsnahen Bereichen rund 100 Arbeitsplätze abgebaut. Am Standort Pfullendorf war für die Übernahme der Piatti-Produktion kein Personalaufbau erforderlich, mit der Verlagerung kann die Auslastung dort aber auf 100 % im Einschichtbetrieb gesteigert werden. Der Standort Dietlikon war von Alno bei der AFP-Akquisition nicht mitübernommen worden. Der Vorbesitzer Arbonia-Forster-Holding wird die Immobilie, die zu einem reinen Wohngebiet entwickelt werden soll, veräußern und dafür laut Alno einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag erlösen.

Der Alno-Konzernumsatz ist in den ersten drei Quartalen gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 36 % auf rund 400 Mio € gestiegen. Nach der AFP-Integration wurden davon inzwischen über 50 % im Ausland erwirtschaftet. Der Auftragsbestand lag per Ende September bei 120 Mio €.
Das EBITDA lag nach neun Monaten bei rund 35 Mio €. Das EBIT wurde mit 16 Mio € und das Konzernergebnis mit 6,4 Mio € angegeben. Vorjahresvergleichswerte wurden nicht genannt. Für das erste Halbjahr hatte der Alno-Konzern allerdings noch ein EBIT von 27,3 Mio € und ein Konzernergebnis von 20,9 Mio € ausgewiesen.

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