Alno verlagert Produktionsteile von Enger nach Pfullendorf

Der Aufsichtsrat des Küchenherstellers Alno hat auf seiner Sitzung am vergangenen Donnerstag das vom Vorstand vorgelegte Restrukturierungsprogramm verabschiedet, das die Flexibilisierung der deutschlandweiten Produktion, die Zentralisierung der Verwaltung sowie die Optimierung des Marken- und Produktportfolios vorsieht. Das Unternehmen will nach der Ende letzten Jahres vollzogenen Verlagerung der Produktion der „Piatti“-Küchen von Dietlikon nach Pfullendorf seine Produktion in allen vier deutschen Werken – Pfullendorf, Enger, Brilon und Coswig-Klieken – deutlich flexibler gestalten. In den vergangenen Jahren schwankte die Auslastung in den Werken teilweise sehr stark. Während manche Standorte eine zu geringe Auslastung verzeichneten, mussten an anderen Belastungsspitzen über Sonderschichten und Leiharbeiter ausgeglichen werden. Dies hat 2014 Kosten von rund 5 Mio € verursacht. Um mindestens diese Summe künftig einzusparen, wird z.B. die Fertigung von 500 bis 1.000 Küchenschränken pro Tag sowie der entsprechenden Arbeitsplatten bis Juni von Enger nach Pfullendorf verlagert. Weitere Verlagerungen zwischen den Werken sind in Zukunft zu erwarten. Zudem werden im Rahmen der Zentralisierung aller administrativen Bereiche die inländischen Standorte nach den drei Zentralfunktionen Vertrieb, Produktion, Support neu ausgerichtet, wobei Prozesse und Systeme konzernweit vereinheitlicht werden und Personal zusammengeführt wird. Stellenstreichungen sind in diesem Zusammenhang nicht geplant.

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