Alno weist Umsatzrückgang um 11,5 % aus

Der Küchenmöbelkonzern Alno hat das vergangene Geschäftsjahr mit einem Umsatzrückgang um 11,5 % auf 395,1 Mio € abgeschlossen. Als Gründe hierfür nannte Alno neben der schwachen Marktentwicklung im Sommer die Folgen der Restrukturierung und der außerordentlichen Preiserhöhung im Jahr 2012. Im Ausland betrug das Umsatzplus inklusive Österreich, dessen Markt nahezu ausschließlich von einem deutschen Verband bedient wird, rund 1,1 %. Im übrigen Ausland (ohne Österreich) stieg der Umsatz um 8 %, während der Umsatz im Inland um 16,5 % gesunken ist. Auf der Ergebnisseite konnten die Effekte aus dem Umsatzrückgang nur teilweise durch Personalabbau oder die Reduzierung der Basiskosten kompensiert werden. So lag das EBITDA mit 5,5 Mio € deutlich unter dem Vorjahreswert. Dagegen nahm das EBIT um knapp 34 % auf 1,2 Mio € zu, was mit einem deutlich günstigeren Verhältnis der Zuschreibungen zu den Abschreibungen zusammenhängt. Das Konzernergebnis ist mit -10,7 Mio € wiederum klar gesunken, wobei das Jahr 2012 unter anderem durch einen Einmaleffekt aus einem Forderungsverzicht in Höhe von 8,9 Mio € begünstigt war. Laut Alno wurden im letzten Jahr teils erhebliche Investitionen in Produktionsanlagen und -maschinen an allen vier deutschen Standorten getätigt, wodurch die Materialkosten verringert bzw. die Kostenstruktur insgesamt verbessert werden konnte. Wie bereits gemeldet, erwartet Alno für dieses Jahr aufgrund der Übernahme von AFG Küchen einen Umsatz zwischen 580 und 600 Mio € bei einem EBITDA von 20 bis 25 Mio €. 2012 hatte das Unternehmen ein Umsatzminus von 1,4 % ausgewiesen.

- Anzeige -

Kategorie des Artikels
- Anzeige -