Bettenhersteller Schramm wächst um 16 %

Die Bettenmanufaktur Schramm hat ihren Umsatz im vergangenen Jahr um 16 % auf knapp 29 Mio € gesteigert. Wie Geschäftsführer Axel Schramm gegenüber der „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ mitteilte, hat das Unternehmen bereits 2012 insgesamt 8 Mio € investiert, um die Produktionsfläche auf 15.000 m² zu verdoppeln. Aktuell werden in zwei Fertigungshallen rund 10.000 Matratzen pro Jahr hergestellt, wobei rund ein Drittel des Umsatzes auf Bettgestelle entfällt. Der Durchschnittspreis für Schramm-Betten liegt bei 10.000 €, bei einer Preisspanne von 4.600 € bis 50.000 €. Laut dem FAZ-Bericht entwickelt sich der Absatz im Ausland am stärksten in China, wo das Unternehmen seit zwei Jahren vertreten ist. Derzeit werden in Peking drei Showrooms von Partnern betrieben, ein weiterer Showroom in Shanghai soll demnächst folgen. Zudem plant Schramm Werkstätten die Verstärkung der Präsenz in Japan sowie den Markteintritt in Singapur. Darüber hinaus werden in Russland, wo derzeit 20 Händler Schramm-Betten verkaufen, Wachstumschancen gesehen. Unabhängig davon will das Unternehmen, das ein Drittel seiner Waren exportiert, das Geschäft mit Hotels ausbauen, das bislang weniger als 10 % zum Gesamtumsatz beisteuert. Mit der Hotelbett-Kollektion „Savoy“ wurden u.a. das Luxushotel Schloss Elmau, das Mandala Hotel sowie das Madison Hotel ausgestattet.

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