Driftmeier drohen gravierende Einschnitte

Dem Schlafmöbelhersteller Konrad Driftmeier, der am 10. Oktober einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt hat, drohen in jedem Fall gravierende Einschnitte bei der Belegschaft. Laut dem vorläufigen Insolvenzverwalter Dr. Thorsten Fuest muss das Unternehmen demnach auch bei einer Investorenlösung mit Entlassungen in erheblichem Ausmaß rechnen. Der Betriebsrat sei sich darüber bewusst und zeige sich kooperativ. Bislang seien allerdings noch keine Kündigungen ausgesprochen worden, der Geschäftsbetrieb mit den rund 115 Mitarbeitern werde uneingeschränkt fortgeführt. Zurzeit habe Fuest Kontakt mit mehreren potenziellen Investoren aus dem In- und Ausland, ein wirtschaftlich belastbares Angebot liege aber noch nicht vor. Eine Entscheidung, wie es mit Driftmeier weitergeht, soll noch vor Jahresende fallen.

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