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Alno-Mitarbeiter erhalten im November die Kündigung

24.11.2017 − 

Nach dem Scheitern des Investorenprozesses und der heute beschlossenen Einstellung des Geschäftsbetriebs wird der Großteil der verbliebenen Alno-Mitarbeiter noch im November die betriebsbedingte Kündigung erhalten. Der Insolvenzverwalter Prof. Dr. Martin Hörmann und der Alno-Betriebsrat haben sich bereits heute auf einen Interessenausgleich und einen Sozialplan geeinigt. Zuvor waren die Mitarbeiter in einer Betriebsversammlung über das endgültige Aus für den Küchenhersteller informiert worden. Der Insolvenzverwalter wird für eine befristete Zeit noch bis zu 60 Mitarbeiter weiterbeschäftigen, die am Standort Pfullendorf insolvenzspezifische Abwicklungstätigkeiten übernehmen sollen. Darüber hinaus wird in dem Werk vorerst bis zum Jahresende die in den letzten Wochen aufgenommene Bauteilproduktion für das Pino Küchen-Werk in Coswig weitergeführt.

Laut einer heute Mittag von der Insolvenzverwaltung veröffentlichten Mitteilung hatte der letzte verbliebene Interessent innerhalb der bis heute gesetzten Frist kein Angebot für Alno abgegeben. Zuvor hatte bereits eine größere Anzahl von Investoren abgesagt. Laut Hörmann hätte der Käufer erhebliche Mittel für die Beseitigung des Investitionsstaus und die Fortführung des Geschäftsbetriebs bereitstellen müssen.

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