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BWB hat Prüffrist bei Fusion von BGO und Hali verlängert

13.03.2018 − 

Die österreichische Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) hat die Frist zur Prüfung des Zusammenschlusses der BGO Holding mit den Büromöbelherstellern Hali und Svoboda um zwei Wochen verlängert. Die Frist endet nun am 26. März. Die Behörde begründet die Entscheidung in einer am Montag veröffentlichten Mitteilung mit dem erhöhten Prüfaufwand. Nach Angaben der BWB gebe es kaum eine rechtliche Entscheidungspraxis der Europäischen Kommission oder anderer Wettbewerbsbehörden für den Büromöbelmarkt. Außerdem haben die Zusammenschlussparteien neue Aspekte im Hinblick auf Standorte, Beschäftigung, Markenstrategien und Marktanteile hervorgebracht. Diese müssen nun geprüft und bewertet werden. In den vergangenen Wochen hat die BWB umfangreiche Pränotifikationsgespräche mit der BGO, Hali und Svoboda geführt sowie einen Markttest mit 300 Kundenbefragungen durchgeführt. Außerdem sind 172 Auskunftsverlangen an Wettbewerber im In- und Ausland versendet worden.

Die BGO Holding hatte die Pläne zum Erwerb aller Anteile an Hali sowie die Sicherung einer Option auf sämtliche Anteile an dem insolventen Büromöbelhersteller Svoboda am 12. Februar bekanntgegeben. Am selben Tag war der Zusammenschluss auch bei der BWB angemeldet worden. Mit den Übernahmen soll eine europäische Büromöbelgruppe aufgebaut werden. Zur BGO Holding gehören bereits die beiden österreichischen Büromöbelhersteller Bene und Neudoerfler Office Systems.

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