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Corona-Krise drückt auf Villeroy & Boch-Umsatz

23.04.2020 − 

Der Umsatz der Villeroy & Boch AG ist im ersten Quartal um 7,7 % auf 182,4 Mio € gesunken. Nach Unternehmensangaben hat sich insbesondere in China die Ausbreitung des Coronavirus bereits im Januar negativ auf die Umsatzentwicklung ausgewirkt. Während in den ersten beiden Monaten der jeweilige Vorjahreswert dennoch übertroffen werden konnte, hat der Umsatz im März dann stark nachgegeben. Villeroy & Boch führt dies vor allem auf die weltweiten Schließungen der Einzelhandelsgeschäfte im Bereich Tischkultur zurück. So hat der Umsatz in diesem Segment kumuliert über die ersten drei Monate um 14,5 % auf 56,0 Mio € abgenommen. Im zweiten Geschäftsbereich Bad und Wellness wurden 125,8 Mio € und damit 4,3 % weniger als im Vorjahreszeitraum umgesetzt. Der Umsatzzuwachs von 5,2 % bei Armaturen konnten die in diesem Geschäftsbereich bei Badmöbeln (-1,1 Mio €) und Sanitärkeramik verzeichneten Rückgänge von 1,1 Mio € bzw. 4,8 Mio € nur zum Teil ausgleichen. Die Aktivitäten mit Dusch-, Wannen und Whirlpoolsystemen haben sich stabil entwickelt.

Vom Gesamtumsatz entfielen im Berichtszeitraum mit 122,5 Mio € rund zwei Drittel auf die Exportaktivitäten. Gegenüber dem Vorjahr ist der Auslandsumsatz um 9,3 % gesunken. Im Inland hat der Umsatz um 4,3 % auf 59,9 Mio € und damit in geringerem Umfang nachgegeben.

Das EBIT hat sich mit 4,3 Mio € nahezu halbiert. Villeroy & Boch begründet dies vor allem mit dem im ersten Quartal verzeichneten Umsatzminus.

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