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Fritz Hansen muss für 2018 Umsatzminus ausweisen

31.05.2019 − 

Der Umsatz des dänischen Designmöbelherstellers Fritz Hansen ist im Geschäftsjahr 2018 um 2 % auf 619,3 Mio dkr (umgerechnet rund 83 Mio €) gesunken. Unter anderem haben sich Währungseffekte negativ auf die Umsatzentwicklung ausgewirkt. In den beiden vorangegangenen Geschäftsjahren 2017 (+5 %) und 2016 (+7,5 %) hatte der Umsatz noch im mittleren bis höheren einstelligen Prozentbereich zugelegt. 2015 war sogar ein zweistelliges Plus von knapp 17 % erzielt worden.

Das Unternehmen ist in rund 30 Ländern aktiv. Die Hauptabsatzmärkte befinden sich in Westeuropa, Japan und den USA. Während der Umsatz in Europa mit 465,3 Mio dkr im vergangenen Jahr in etwa auf dem Vorjahresniveau stabil geblieben ist, musste für die außereuropäischen Aktivitäten ein Rückgang von 7,9 % auf 154,0 Mio dkr ausgewiesen werden. Damit entfielen 2018 rund 75 % des Gesamtumsatzes auf Europa.

Auch die Ergebniskennzahlen haben sich im vergangenen Jahr verschlechtert. So haben das EBITDA und EBIT um 12,6 % auf 130,2 Mio dkr bzw. um 14,7 % auf 107,6 Mio dkr abgenommen. Der Vorsteuergewinn und das Nettoergebnis haben noch etwas stärker um 17,8 % auf 102,9 Mio dkr bzw. um 17,5 % auf 77,7 Mio dkr nachgegeben.

Für 2019 geht Fritz Hansen wieder von einem Umsatzanstieg und einer Verbesserung der Ertragslage aus.

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