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HNI hat Prognose wegen Corona-Krise zurückgenommen

24.04.2020 − 

Der US-amerikanische Büromöbelhersteller HNI hat seine Prognose für das Gesamtjahr 2020 aufgrund der Corona-Krise zurückgenommen. Bislang war HNI von einem Gesamtumsatz von 2,3-2,35 Mrd US$ bzw. einem Anstieg von 2,5 -4,5 % ausgegangen. Um die Liquidität zu sichern, sollen unter anderem die operativen Kosten gesenkt und das Aktienrückkaufprogramm ausgesetzt werden. Die geplanten Investitionsausgaben wurden um 30 Mio US$ auf 35 Mio US$ reduziert. Darüber hinaus wurden die Löhne der Mitarbeiter um 10 % und die Vorstandsgehälter um 15 % gekürzt. Das Gehalt von CEO Jeff Lorenger wurde um 25 % reduziert. Die Maßnahmen sollen in sechs Monaten neu bewertet werden. Ein Teil der Mitarbeiter wurde vorübergehend freigestellt.

Der Umsatz im Geschäftsbereich „Office Furniture“ ist im ersten Quartal um 4,3 % auf 338,4 Mio US$ gesunken. Im zweiten Geschäftsbereich „Hearth Products", der die Aktivitäten mit Kaminen umfasst, konnte hingegen ein Zuwachs von 3,5 % auf 130,3 Mio US$ erzielt werden. Unter anderem haben sich hier kleinere Übernahmen positiv ausgewirkt. Beim Gesamtumsatz ergibt sich damit ein Rückgang von 2,2 % auf 468,7 Mio US$.

Das operative Ergebnis im Büromöbelsegment ist mit 33,2 Mio US$ deutlich in den negativen Bereich gerutscht. Belastet wurde das Ergebnis durch Abschreibungen auf den Firmenwert und immaterielle Vermögenswerte in Höhe von 32,7 Mio US$ sowie Kosten von 3,4 Mio US$ im Zusammenhang mit der Corona-Krise. Dem Verlust im Office-Segment stand ein um 18 % auf 20,7 Mio US$ gestiegener operativer Gewinn im Geschäftsbereich „Hearth Products“ gegenüber.

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