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HNI-Umsatz hat im vierten Quartal erneut leicht zugelegt

09.02.2018 − 

Der Gesamtumsatz des US-amerikanischen Büromöbelherstellers HNI hat im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2017 um 0,5 % auf 584,3 Mio US$ zugelegt. Damit hat sich der seit der zweiten Jahreshälfte verzeichnete leichte Aufwärtstrend fortgesetzt. Bereits im dritten Quartal hatte der Konzern nach sieben Rückgängen in Folge wieder ein Plus von 2,5 % erzielt.

Für den Unternehmensbereich „Office Furniture“ musste im aktuellen Berichtszeitraum allerdings ein Umsatzrückgang um 1,0 % auf 429,0 Mio US$ ausgewiesen werden. Bereinigt um Akquisitions- und Desinvestitionseffekte in Höhe von 17,8 Mio US$ hat der Umsatz mit Büromöbeln im vierten Quartal um 3,7 % zugenommen. Positiv hat sich insbesondere das nordamerikanische Kontraktgeschäft sowie das Geschäft mit internationalen Kunden entwickelt. Im zweiten Segment „Hearth Products", in dem die Aktivitäten mit Kaminen zusammengefasst sind, hat der Umsatz um 5,1 % auf 155,3 Mio US$ zugelegt.

Im Gesamtjahr 2017 ist der Umsatz von HNI um 1,3 % auf 2,176 Mrd US$ gesunken. Die Zuwächse im zweiten Halbjahr konnten dabei die Rückgänge im ersten (-4,7 %) und zweiten (-4,4 %) Quartal nicht gänzlich ausgleichen. Auch im kumulierten Zeitraum stand einem Rückgang im Geschäftsbereich Office Furniture (-2,5 % auf 1,661 Mrd US$) ein Zuwachs im Segment Hearth Products (+3,1 % auf 515,2 Mio US$) gegenüber.

Das operative Ergebnis ist 2017 um 42,6 % auf 76,7 Mio US$ gesunken. Während im Bereich Hearth Products ein Anstieg um knapp ein Fünftel auf 83,6 Mio US$ verzeichnet wurde, hat sich der operative Gewinn im Office Furniture-Segment mit 50,2 Mio US$ mehr als halbiert. Negativ auf das Gesamtergebnis haben sich unter anderem Restrukturierungskosten in Höhe von 16,5 Mio US$ und Aufwendungen in Höhe von 17,0 Mio US$ in Zusammenhang mit der Schließung von Werken und strukturellen Neuordnungen ausgewirkt. Im Herbst 2016 hatte HNI die Aufgabe der Werke in Orleans/Indiana (Büromöbel), Paris/Kentucky und Colville/Washington (beide Hearth Products) sowie Umstrukturierungsmaßnahmen in den Büromöbelwerken in Muscatine/Iowa und in China angekündigt.

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