|  
Möbelindustrie» weitere Meldungen

Kimball-Umsatz hat von D'style-Übernahme profitiert

13.02.2018 − 

Der Umsatz des US-amerikanischen Büromöbelherstellers Kimball hat sich im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2017/2018 gegenüber dem Vorjahreszeitraum zwar um 2 % auf 173,7 Mio US$ erhöht. Der Anstieg ist allerdings zur Hälfte auf die am 6. November vergangenen Jahres abgeschlossene Übernahme des Möbelherstellers D’style zurückzuführen.

Auch die Kimball-Geschäftsbereiche „Hospitality“ (+11 %), „Government“ (+14 %) und „Education“ (+20 %) haben zu dem Umsatzplus des Unternehmens beigetragen. Hier wurden jeweils zweistellige Zuwächse erreicht. Leicht um 5 % ist der Umsatz im Bereich „Finance“ gestiegen. Rückgänge musste dagegen für die Geschäftsbereiche „Healthcare“ (-5 %) und „Commercial“ (-6 %) ausgewiesen werden. Im Gesundheitssektor hat die Abschwächung des US-Gesundheitsgesetzes „Affordable Care Act“ laut Kimball weiterhin zu einem Investitionsstau geführt. Im Büromöbelsektor haben sich Großprojekte zeitlich verschoben und konnten daher nicht im Commercial-Umsatz berücksichtigt werden.

Die Ergebniskennzahlen des Unternehmens haben sich im zweiten Quartal verschlechtert. So hat das operative Ergebnis um 8 % auf 12,0 Mio US$ und das Nettoergebnis um 15 % auf 7,4 Mio US$ nachgegeben. Nach Angaben von Chairman und CEO Bob Schneider ist der Rückgang beim operativen Gewinn unter anderem auf Preisnachlässe und einer Verschiebung der Nachfrage hin zu margenschwächeren Produkten zurückzuführen. Das Nettoergebnis wurde durch eine einmalige Steuerkorrektur im Zusammenhang mit der im Dezember umgesetzten US-Steuerreform geschmälert.

Diesem Artikel zugeordnete Schlagworte:

zurück − Monkenbusch wird neuer Geschäftsführer bei Eikom

BGO Holding hat auch Büromöbelhersteller Hali erworben  − vor