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Knoll verklagt Senator Furniture wegen Patentverletzung

10.12.2019 − 

Der US-amerikanische Büromöbelhersteller Knoll hat am 2. Oktober beim US District Court of the Eastern District of Pennsylvania Klage gegen den britischen Büromöbelhersteller Senator International wegen Patentrechtsverletzung eingereicht. Laut einem Bericht des „Woodworking Network“ wirft Knoll seinem Wettbewerber vor, dass „C-Leg“-Design seines Schreibtischsystems „Pixel“ beim Senator-Schreibtisch „Array“ nahezu in identischer Form verwendet zu haben, obwohl dieses patentrechtlich geschützt ist. Senator hatte den Tisch Array erstmals auf der US-amerikanischen Büromöbelfachmesse „NeoCon“ im Juni in Chicago/Illinois vorgestellt. Nach Ansicht von Knoll habe Senator bereits während der Entwicklungsphase und vor der NeoCon Kenntnis über das von Knoll gehaltene Designpatent D839,638 gehabt.

Knoll hat 2018 mit 3.541 Mitarbeitern einen Umsatz von 1,302 Mrd US$ erwirtschaftet. Das Unternehmen ist in den Geschäftsbereichen „Office“ (Büromöbelgeschäft in Nordamerika und Europa) und „Lifestyle“ (Design-/Loungemöbel, Textilien, Leder, Teppiche, Beleuchtung) aktiv.

Senator International ist ein familiengeführtes Unternehmen und produziert auf einer Gesamtfläche von 1,25 Mio sqft in Europa, Amerika und Australien. In Großbritannien betreibt der Büromöbelhersteller zwei Werke in Lancashire. In dem Tischewerk werden rund 300.000 Möbelstücke pro Jahr, darunter Schreibtische, Tische und Aufbewahrungslösungen produziert. In dem benachbarten Sitzmöbelwerk fertigt Senator International rund 350.000 Einheiten pro Jahr.

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