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Küchenhersteller Zeyko hat 25 Mitarbeiter freigestellt

04.02.2020 − 

Der seit Ende November insolvente Küchenhersteller Zeyko hat 25 der verbliebenen 66 Mitarbeiter freigestellt. Insolvenzverwalter Dr. Philipp Grub begründet die Maßnahme mit der zum 1. Februar durch das zuständige Amtsgericht Villingen-Schwenningen erfolgten Eröffnung des Insolvenzverfahren und dem damit verbundenen Ende des Insolvenzgeldzeitraums. Mit den weiterbeschäftigten Mitarbeitern sollen zunächst noch die vorhandenen Aufträge abgewickelt werden. Parallel dazu sollen die Bemühungen, einen Investor bzw. Übernahmeinteressenten für das Unternehmen zu finden, fortgeführt werden. Die Zeyko-Mitarbeiter wurden am vergangenen Freitag über die aktuelle Entwicklung informiert.

Das Amtsgericht Villingen-Schwenningen hatte am 29. November zunächst die vorläufige Eigenverwaltung über Zeyko angeordnet. Mitte Dezember war die Eigenverwaltung dann in ein Regelinsolvenzverfahren überführt worden. Zeyko-Geschäftsführer Dr. Christian Hilz hatte die finanzielle Schieflage vor allem auf die seit Juli bestehenden Qualitätsprobleme und der damit verbundenen unvollständigen Auslieferung der Küchen zurückgeführt. Infolgedessen seien kundenseitig Rechnungen nicht beglichen worden, was wiederum dazu geführt hätte, dass Zeyko seine Zulieferer nicht fristgerecht bezahlen konnte. Daraufhin sei es zu Lieferengpässen gekommen, da die Zulieferer entweder auf Vorkasse bestanden bzw. die Belieferung zum Teil auch eingestellt hätten.

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