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Küchenindustrie hat Umsatz nur im Ausland gesteigert

14.05.2018 − 

Der Umsatz (zu Industrieabgabepreisen) der deutschen Küchenindustrie inklusive Elektrogeräte, Spülen und Zubehör ist 2017 mit 11,57 Mrd € nahezu auf dem Vorjahresniveau stabil geblieben. Laut einer heute auf der AMK-Wirtschaftspressekonferenz in Köln vorgestellten und gemeinsam mit den Branchenverbänden VdDK und ZVEI sowie dem Marktforschungsinstitut GfK durchgeführten Datenerhebung konnte damit das dritte Jahr in Folge die Marke von 11 Mrd € überschritten werden.

Während der Umsatz im Ausland mit einem Plus von 2,6 % auf 5,03 Mrd € einen neuen Rekordwert erreicht hat, musste für das Inland erstmals seit Erhebung der Daten im Jahr 2009 ein Rückgang um 2,0 % auf 6,54 Mrd € ausgewiesen werden. Dennoch lag der in Deutschland erwirtschaftete Umsatz weiterhin auf einem hohen Niveau; ein besserer Wert war lediglich 2016 mit 6,68 Mrd € erzielt worden. Entsprechend der im vergangenen Jahr verzeichneten stärkeren Entwicklung im Ausland als im Inland hat sich die Exportquote weiter um 1,2 Prozentpunkte auf 43,5 % erhöht.

Der Durchschnittspreis einer im deutschen Handel verkauften Küche (inklusive Mehrwertsteuer) ist 2017 um 3 % auf 6.900 € gestiegen. Diese Wertsteigerung wurde nach Angaben der GfK auch im vergangenen Jahr maßgeblich über eine höherwertigere Ausstattung und nicht über Preiserhöhungen erreicht. In den vergangenen fünf Jahren hat der Durchschnittspreis um knapp 20 % zugelegt; im Jahr 2012 hatte der Wert noch bei 5.800 € gelegen.

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