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Minus im Badsegment schmälert Villeroy & Boch-Umsatz

06.02.2020 − 

Der Konzernumsatz der Villeroy & Boch AG ist im Geschäftsjahr 2019 um 2,3 % auf 833,3 Mio € zurückgegangen. Während im Segment Tischkultur ein Zuwachs von 3,9 % auf 276,5 Mio € erreicht werden konnte, hat der Umsatz im zweiten Geschäftsbereich Bad und Wellness um 5,2 % auf 554,0 Mio € nachgegeben. Dabei ist die Entwicklung in den einzelnen Produktgruppen unterschiedlich ausgefallen. So sind die Umsätze bei Wellness und Küche um 4,1 % bzw. 1,1 % gestiegen. Bei Sanitärkeramik (-8,3 %), Armaturen (-1,4 %) und Badmöbeln (-1,3 %) mussten hingegen Rückgänge ausgewiesen werden. Das Minus bei Sanitärprodukten führt der Konzern vor allem auf ein schwaches erstes Halbjahr zurück, das durch einen kundenseitigen Abbau von Lagerbeständen sowie Verzögerungen im Projektgeschäft insbesondere in China beeinträchtigt wurde. Durch eine Stabilisierung der Aktivitäten im dritten und ein Umsatzwachstum im vierten Quartal konnte das deutliche Minus aus dem ersten Halbjahr jedoch zumindest reduziert werden.

Das EBIT hat sich im vergangenen Jahr mit 103,4 Mio € nahezu verdoppelt. Grund hierfür ist ein Sonderertrag in Höhe von 52,4 Mio €, der maßgeblich aus dem Verkauf einer ehemaligen Werksimmobilie in Luxemburg resultiert. Bereinigt um diesen Effekt wurde der Vorjahreswert beim EBIT um 2,6 Mio € verfehlt.

Für 2020 strebt Villeroy & Boch ein leichtes Wachstum beim Umsatz und EBIT an.

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