|  
Möbelindustrie» weitere Meldungen

Möbelindustrieumsatz hat sich im Mai kaum erholt

27.07.2020 − 

Die deutschen Hersteller von Küchenmöbeln und von sonstigen Möbeln mussten im Mai ähnliche Umsatzeinbußen hinnehmen wie im April. Lediglich die Polstermöbelindustrie, die im April deutlich stärkere Einbußen hinnehmen musste als die beiden anderen Teilbereiche, hat sich wieder besser entwickelt. Inlands- und Auslandsgeschäft sind für die Polstermöbelhersteller sowohl im April als auch im Mai mehr oder weniger parallel gelaufen. In den beiden anderen Bereichen wurde der Export von der Corona-Krise deutlich stärker in Mitleidenschaft gezogen. Die Lieferungen in die Eurozone sind in allen drei Fällen zumeist besser gelaufen der Gesamt-Export.

Die von den drei jeweils in Herford ansässigen Verbänden VdDK, VdDW und VdDP auf Basis von Daten des Statistischen Bundesamtes erstellten Statistiken geben auch die Umsatzentwicklung für die Möbelindustrie insgesamt an. Demnach ist der Branchenumsatz im Mai im Vorjahresvergleich um 23,3 % auf 1,193 Mrd € zurückgegangen. Der Inlandsumsatz hat sich um 21,1 % auf 818,8 Mio € und der Auslandsumsatz um 27,8 % auf 374,0 Mio € reduziert. Die Exportquote hat damit um knapp zwei Prozentpunkte auf 31,4 % nachgegeben. Vom Auslandsumsatz wurden 252,0 Mio € bzw. 67,4 % im EU-Raum erwirtschaftet, der Vorjahreswert wurde dort um 23,0 % unterschritten.

Diesem Artikel zugeordnete Schlagworte:

zurück − Wohnmöbelhersteller im Mai wieder mit Auftragsplus

Howdens-Umsatz ist um knapp ein Drittel eingebrochen  − vor